Essen im Euphoria Resort: Unsere Erfahrungen mit All Inclusive und vier Restaurants

Frühstück direkt am Meer

Mit unserer Zimmerkategorie konnten wir das Signature Paket des Hotels nutzen. Dadurch durften wir im kleineren Kouzina Restaurant frühstücken. Natürlich probierten wir das gleich am ersten Morgen aus und waren sofort begeistert. Die Atmosphäre war sehr angenehm, ruhig und auf einen kleinen Kreis von Gästen begrenzt. Dadurch fühlte sich das Frühstück fast privat an.

Wir saßen jeden Morgen direkt am Meer. Zwischen unserem Tisch und dem Mittelmeer lagen nur eine Wiese und einige Palmen. Das Wetter war nach dem heftigen Regen am Anreisetag freundlich und meistens nur wenig windig. So konnten wir unser Frühstück jeden Tag in einer traumhaften Umgebung genießen. Kaffee und Säfte wurden auf Wunsch an den Tisch gebracht. Auch ein Omelett wurde frisch, schnell und freundlich nach unseren Wünschen zubereitet.

Euphoria Resort - Frühstück Euphoria Resort - Frühstück

Die Auswahl an Speisen und Getränken war sehr gut und die Qualität überzeugte uns durchgehend. Am Obstbuffet gab es sogar Drachenfrucht. Bei uns im Handel kostet eine einzelne Frucht teilweise ungefähr fünf Euro. Im Hotel konnten wir davon so viel essen, wie wir wollten. Für mich zeigte dieses kleine Detail sehr deutlich, auf welchem Qualitätsniveau sich das Frühstück bewegte.

Euphoria Resort - Obst zum Frühstück

Am Sonntagmorgen begleiteten zwei ältere Herren mit Gitarren das Frühstück mit entspannter Livemusik. Die Musik war angenehm und passte hervorragend zur ruhigen Atmosphäre am Meer. Besser hätten wir kaum in den Tag starten können.

Das Hauptrestaurant ist im Vergleich dazu riesig und entsprechend lebhafter. Auch dort konnte man auf einer Terrasse frühstücken, allerdings ohne den außergewöhnlich schönen Ausblick des Kouzina. Wer keinen Zugang zum Signature Frühstück hat, bekommt im Hauptrestaurant dennoch eine große Auswahl. Für uns war die kleine und ruhige Umgebung im Kouzina jedoch ein entscheidender Mehrwert.

Euphoria Resort - Hauptrestaurant Terrasse

Mittagessen mit kurzen Wegen

Mittags war das Kouzina für sämtliche Hotelgäste geöffnet. Entsprechend voll wurde es direkt zur Öffnung um 13 Uhr. Das Angebot war abwechslungsreich und ausreichend. Die Mitarbeitenden füllten alle Speisen zügig nach. Während unseres gesamten Aufenthalts standen wir nie vor leeren Behältern am Buffet.

Die kurzen Wege zwischen Meer, Pool, Zimmern und Restaurants waren besonders praktisch. Alternativ konnte man mittags im Hauptrestaurant oder beim italienischen Restaurant essen. Beim Italiener ließen sich sämtliche Speisen in kleinen Schalen mitnehmen. So konnte man sein Mittagessen direkt am Pool genießen. Diese einfache Idee war sehr gut umgesetzt und passte perfekt zu einem entspannten Urlaubstag.

Tagsüber fuhr außerdem regelmäßig ein umgebautes Fahrrad als Eiswagen entlang des Pools. Ein Mitarbeiter hielt an verschiedenen Stellen an und wartete, bis die Gäste kamen und sich ein Eis abholten. Wer nicht bis zum italienischen Restaurant laufen wollte, bekam sein Eis dadurch direkt in der Nähe der Liege. Solche kleinen Angebote machten den Service besonders angenehm.

Euphoria Resort - Eis

An einem Mittag erlebten wir im Kouzina ein kleines Konzert. Drei Musiker spielten live verschiedene griechische Titel. Sie machten das wirklich gut und die Gäste applaudierten nach jedem Lied. Die Lautstärke war allerdings ziemlich hoch. Selbst später am Strand konnten wir die Musik noch deutlich hören, obwohl wir dort eigentlich entspannen wollten. Beim Essen war es trotzdem ein unterhaltsames und besonderes Erlebnis.

Vier Abende in besonderen Restaurants

Bei einem Aufenthalt von einer Woche durften wir drei verschiedene Restaurants mit Bedienung besuchen. Wir entschieden uns für den traditionellen griechischen Abend im Kouzina, das Chefs Grill und das asiatische Nami. Durch das Signature Paket kam zusätzlich ein Abend im Fischrestaurant Psari hinzu. Damit hatten wir an vier Abenden ein besonderes Restaurantprogramm.

Einen eindeutigen Favoriten kann ich tatsächlich nicht nennen, denn jedes Restaurant überzeugte auf seine eigene Weise. Die Reservierungen sollte man möglichst direkt zu Beginn des Aufenthalts vornehmen. Dann sind noch gute Uhrzeiten verfügbar. Fast alles ließ sich unkompliziert über die hauseigene App buchen. Nur die Reservierung für das Fischrestaurant Psari musste persönlich an der Rezeption vorgenommen werden.

Wir wählten für alle Restaurants jeweils die früheste verfügbare Zeit. Im Kouzina, im Chefs Grill und im Nami begannen wir um 18.30 Uhr. Im Psari hatten wir einen Tisch um 19 Uhr. Gerade bei gutem Wetter und warmen Abenden lohnt sich ein früher Besuch, denn draußen ist die Atmosphäre besonders schön und man kann den Übergang vom Tag zum Abend genießen.

Ein griechischer Abend mit sehr viel Auswahl

Im Kouzina erwartete uns kein klassisches Menü, bei dem jeder einzelne Gang aus einer Karte gewählt wird. Stattdessen bekamen wir eine umfangreiche Auswahl verschiedener griechischer Gerichte und konnten von allem etwas probieren. Für uns war das ideal, denn so lernten wir viele unterschiedliche Speisen kennen.

Bei den Vorspeisen sollte man sich etwas zurückhalten. Die Auswahl war so groß, dass man leicht schon satt war, bevor die Hauptgerichte kamen. Auch diese wurden großzügig serviert. Der Abend war insgesamt sehr umfangreich und vermittelte einen schönen Einblick in die griechische Küche.

Eine witzige Begegnung machte den Abend zusätzlich besonders. Als wir uns von unserem Kellner verabschiedeten und er erfuhr, dass wir Deutsche sind, erzählte er uns, dass er bis vor einigen Jahren in einem Restaurant in Rostock gearbeitet hatte. Wir antworteten, dass wir in Stralsund wohnen. Daraufhin berichtete er, dass sein Onkel ein griechisches Restaurant in Stralsund betreibt. In solchen Momenten merkt man wieder, wie klein die Welt manchmal ist.

Euphoria Resort - griechischer Abend Euphoria Resort - griechischer Abend

Euphoria Resort - griechischer Abend Euphoria Resort - griechischer Abend

Euphoria Resort - griechischer Abend Euphoria Resort

Euphoria Resort - griechischer Abend Euphoria Resort

Lachs und eine intime Atmosphäre im Psari

Das Fischrestaurant Psari war noch einmal deutlich intimer. Nur drei Tische waren an diesem Abend belegt. Wir saßen mit direktem Meerblick und wurden sehr persönlich betreut. Am Nachbartisch konnten wir beobachten, wie die Kellnerin einen Fisch direkt vor den Gästen filetierte.

Wir entschieden uns für Lachs vom Firepit Grill. Die Portion war unglaublich groß und der Fisch schmeckte hervorragend. Die Kombination aus direktem Meerblick, ruhiger Umgebung, wenigen Tischen und persönlichem Service machte diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Euphoria Resort Euphoria Resort

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Chefs Grill mit Blick von oben

Das Chefs Grill liegt oberhalb des Kouzina. Von dort hat man einen beeindruckenden Blick von oben auf das Meer. Schon allein die Lage macht das Restaurant sehr empfehlenswert.

Euphoria Resort Euphoria Resort

Wir wählten Hähnchenfilet Souvlaki mit Joghurt, Safran, Zitronenmarinade, Pitabrot und cremigem Süßmaissalat. Das Gericht überzeugte uns vollständig. Auch die Vorspeisen und Desserts waren sehr lecker. Der Ausblick, das Essen und die angenehme Atmosphäre ergänzten sich an diesem Abend perfekt.

Euphoria Resort Euphoria Resort

Euphoria Resort Euphoria Resort

Sushi und Rindersteak im Nami

Ein kulinarischer Höhepunkt war unser letzter Abend im asiatischen Restaurant Nami. Wir saßen draußen in der ersten Etage und blickten auf den Pool und das Meer. Als Vorspeise standen verschiedene Sushi Varianten zur Auswahl. Zum Hauptgang bestellten wir Rindersteak mit geröstetem Süßkartoffelsalat, Frühlingszwiebeln und Miso. Das Steak war perfekt auf den gewünschten Punkt gegart.

Besonders positiv war das echte All Inclusive Gefühl. Wenn einem die bestellten Speisen nicht ausreichten, konnte man weitere Gerichte, Vorspeisen oder Desserts bestellen. Niemand zählte mit und niemand verlangte einen Aufpreis. Am Nachbartisch sahen wir besonders lecker aussehende Sushi Rollen und fragten spontan, ob wir diese ebenfalls bekommen könnten. Das war überhaupt kein Problem. Die Bestellung wurde freundlich und mit einem Lächeln aufgenommen.

Andere Gäste ließen sich sogar fast alle Sushi Vorspeisen gleichzeitig auf den Tisch stellen und probierten sich gemeinsam durch die Auswahl. Das zeigte sehr deutlich, dass All Inclusive hier nicht nur auf dem Papier stand, sondern tatsächlich gelebt wurde.

Euphoria Resort Euphoria Resort

Euphoria Resort Euphoria Resort

Kindergerichte und schnelle Bedienung

In den meisten besonderen Restaurants gab es die gleiche Kinderkarte. Darauf standen überwiegend Nudeln sowie Pommes mit Nuggets. Im Nami wurden dagegen zwei Hauptgerichte kindgerecht angepasst. Zur Auswahl standen ein Beef Burger für Kinder und eine Udon Hähnchen Bowl.

Wir entschieden uns für die Udon Nudeln und unser Sohn war begeistert. Auch das Kleinkind am Nachbartisch bekam dieses Gericht und aß es sehr gerne. Es war schön zu sehen, dass im asiatischen Restaurant nicht einfach nur die üblichen Pommes angeboten wurden, sondern ein Gericht, das zum Konzept des Restaurants passte und trotzdem kindgerecht war.

Die Kellnerinnen und Kellner waren in allen Restaurants sehr aufmerksam. Leere Teller wurden ausgesprochen schnell abgeräumt. Die Tische wirkten dadurch jederzeit sauber und ordentlich. Auch das gesamte Erscheinungsbild der Restaurants war schick und gepflegt.

Das Hauptrestaurant als verlässliche Alternative

An den übrigen Abenden aßen wir im Hauptrestaurant. Das Buffet war ebenfalls sehr gut gefüllt. Obwohl sich dort viele Menschen aufhielten, empfanden wir die Atmosphäre auf der Terrasse als angenehm. Die Auswahl wechselte täglich, sodass auch nach mehreren Besuchen keine Langeweile aufkam.

Das Hauptrestaurant war natürlich weniger intim als die besonderen Restaurants. Trotzdem hatten wir nie das Gefühl, nur eine zweitklassige Alternative zu nutzen. Die Qualität blieb gut und die Auswahl war groß genug, um jeden Abend etwas Passendes zu finden.

Snacks, Eis und ein kleiner Kritikpunkt

In der Nähe des Wasserparks befand sich der Imbiss Souvlucky. Dort gab es Fleisch vom Spieß in Pitabrot. Das sah sehr lecker aus und wir probierten es bereits am ersten Tag. Der Snack machte satt, geschmacklich fehlten uns allerdings eine gewisse Würze oder ein paar ergänzende Zutaten. Zusätzlich konnte man dort Waffeln und Eis bekommen.

Euphoria Resort - Souvlucky Euphoria Resort - Souvlucky

Die Getränke im Hotel waren gut, aber nicht außergewöhnlich. Limonaden, Cocktails und Mocktails wurden ordentlich zubereitet und schmeckten uns. Es wurde dabei häufig mit Sirup gearbeitet. Mal wurden die Getränke in Mehrwegbechern ausgeschenkt und gelegentlich kamen Einwegbecher zum Einsatz. Die Trinkhalme bestanden aus einer stabilen Kunststoffausführung und konnten mehrfach verwendet werden.

Euphoria Resort - Getränke Euphoria Resort - Getränke

Auch an den Bars waren alle Mitarbeitenden freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Sie wirkten gut organisiert und nicht überfordert. Vor den beiden Poolbars standen meistens ein oder zwei Mitarbeitende, die Bestellungen aufnahmen. Die Wünsche wurden anschließend für das Team hinter der Bar ausgedruckt und dort zubereitet. Wer direkt an der Bar bestellte, musste dort auf sein Getränk warten.

Euphoria Resort - Pool Bar

Zusätzlich gingen Mitarbeitende durch die Poolanlage und nahmen Bestellungen an den Liegen auf. Die Getränke wurden meist zügig gebracht. Man musste allerdings selbst aktiv auf sich aufmerksam machen. Die Möglichkeit zur Bestellung ergab sich nicht ständig. Wer häufiger etwas trinken wollte, bestellte daher am besten direkt mehrere Getränke oder ging selbst zur Bar. Für uns war das völlig in Ordnung. Sogar am Strand wurden gelegentlich Wünsche aufgenommen und Getränke bis zur Liege gebracht.

Frühes Frühstück und Lunchpakete

Am Abreisetag mussten wir das Hotel schon gegen 8 Uhr verlassen. Das reguläre Frühstück im Hauptrestaurant begann erst um 7.30 Uhr. Das Hotel bot jedoch bereits ab 4 Uhr morgens eine reduzierte Auswahl für früh abreisende Gäste an.

Wir waren um 7 Uhr dort und konnten Brötchen, Brot, Aufschnitt, Obst, Gemüse und Joghurt mit verschiedenen Zutaten essen. Die Auswahl war kleiner, aber vollkommen ausreichend. Wir konnten entspannt frühstücken und mussten nicht hungrig zum Flughafen fahren.

Zusätzlich fragte uns die Rezeption vorher, ob wir Lunchpakete benötigten. Am Abreisetag erhielten wir drei Tüten mit jeweils einem Sandwich, einem Apfel, einer Banane, einem Schokoladenküchlein, einem kleinen Saftgetränk und Wasser. Das Sandwich war leider sehr trocken und für uns nicht genießbar. Die übrigen Bestandteile waren praktisch für die Fahrt und den Flughafen. Insgesamt war das Angebot ein toller Service für Gäste, die das Hotel besonders früh verlassen müssen.

Unser kulinarisches Fazit

Das Essen war einer der stärksten Bereiche unseres Aufenthalts. Besonders das ruhige Frühstück im Kouzina, die hohe Qualität der Speisen und die vier unterschiedlichen Restaurantabende haben uns begeistert. Die Drachenfrucht am Frühstücksbuffet, der riesige Lachs im Psari, das Hähnchen im Chefs Grill und das perfekt gegarte Rindersteak im Nami sind uns besonders in Erinnerung geblieben.

Auch mit Kleinkind konnten wir die Restaurants problemlos besuchen. Das Personal war freundlich und schnell, die Kindergerichte funktionierten gut und im Nami gab es sogar eine passende asiatische Alternative. Kleine Schwächen fanden wir nur beim Souvlucky Snack und beim trockenen Sandwich im Lunchpaket. Insgesamt überwog aber klar der positive Eindruck. All Inclusive wurde im Euphoria Resort wirklich großzügig und unkompliziert umgesetzt.

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Über den Autor

Ich bin Chris, ein leidenschaftlicher Blogger, der gerne Geschichten aus Technik, Kultur und Alltag erzählt – immer mit einem Hauch Kreativität und Humor. Als IT-Administrator bringe ich fachliches Know-how ein, während meine Hobbys wie Fotografie, Drohnenfliegen und Naturerkundungen für vielseitige Perspektiven sorgen. Besonders liebe ich es, persönliche Erlebnisse und nostalgische Erinnerungen mit aktuellen Themen zu verbinden. Gemeinsam mit meiner Familie lebe ich in Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, und teile meine Sicht auf die Welt – mal nachdenklich, mal unterhaltsam, aber immer authentisch.

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