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  • RSS Feeds spielen in meinem Alltag inzwischen eine recht große Rolle. Die @MauzePow hat mich vor etwa vier Jahren mit ihrem Beitrag auf die Idee gebracht meine ganzen favorisierten Webseiten in einem Reader unterzubringen. Angefangen habe ich ebenfalls mit dem Google Reader, welcher dann kurze Zeit später vom Unternehmen abgekündigt wurde. Mit einem perfekten Übergang startete dann Feedly durch. Man konnte seine Google Daten 1:1 übernehmen und behielt sogar den Google Login dank Single Sign On (SSO).

    Die Integration, Bedienbarkeit und Flexibilität (dank iOS/Android Apps) ist gar grenzenlos. Für ein paar Dollar im Monat lässt sich der Account noch um einige Funktionen erweitern. Allerdings sind keine Features dabei, für welche ich $5,41/Monat ausgeben würde.

    Warum zur OwnCloud?
    Ich bin also rundum zufrieden mit Feedly, setze aber soweit es geht immer lieber auf eigene Lösungen, welche unabhängig von großen Unternehmen sind. Zum einen ist da das große Datenschutz Thema, weswegen fast jeder inzwischen Paranoid wird. Warum muss ein Großkonzern wissen wann ich welche Nachrichten/Blogs/... lese? Dazu hatte FeFe auch mal einen netten Blogeintrag, nachdem ich ihm per Mail darauf hingewiesen habe, dass Feedly seine Einträge nicht richtig parst.
    Zum anderen haben wir gesehen, wie schnell ein Konzern, wie Google, so ein Produkt abkündigt. Das ist bei Feedly eher unwahrscheinlich, da RSS deren Kerngeschäft ist, aber es könnte dennoch passieren, dass sie von heute auf Morgen das Geschäft aufgeben.

    Daher habe ich mir nun die OwnCloud Integration noch mal genauer angeschaut. Vor etwa zwei Jahren probierte ich die OwnCloud App das erste Mal aus und war schon ein bisschen begeistert. Allerdings steckte das Produkt zu der Zeit noch in den Kinderschuhen. Heute sind wir an der Stelle ein wenig weiter.

    Einrichtung
    Die Einrichtung ist recht einfach für etwas erfahrende Anwender. Man lädt sich das letzte Release von GitHub herunter, legt die Daten in den apps Ordner der OwnCloud ab und aktiviert die App über die Weboberfläche. Danach erhält man einen neuen Button "News" in der Navigation. Hier lassen sich RSS Feeds verwalten.

    Migration
    Der Umstieg erwies sich als ziemlich einfach. Bei Feedly kann man seine ganzen Feeds als OPML Datei downloaden. Diese OPML Datei lässt sich einfach in der OwnCloud wieder hochladen. Und schon ist man fertig und hat all seine Feeds übernommen. Einfacher geht es einfach nicht.

    Nutzung
    Ich lese meine Feeds gerne von dort, wo ich gerade bin und Lust habe. Das heißt, ich möchte diese auch auf unterschiedlichen Geräten lesen. Am PC und Notebook ist das kein Problem. Die Weboberfläche ist inzwischen gut strukturiert und bietet einige Hotkeys zum navigieren.
    Für iOS und Android gibt es inzwischen speziell entwickelte Apps, welche ebenfalls quelloffen auf GitHub zu finden sind. OpenSource heißt in diesem Fall allerdings nicht kostenfrei. Über den AppStore habe ich 1,99€ für die App bezahlt. Das Geld hat sich aber gelohnt, da die App übersichtlich ist und alle wichtigen Funktionen bietet.

    Alternative
    Wer sich für Nextcloud entschieden hat, kann die gleiche App benutzen. Diese sind untereinander kompatibel. Nextcloud ist ein Fork von OwnCloud.

    Bisher kann ich nichts negatives zum Umzug berichten.
    Für Fragen stehe ich gern bereit.
  • Bei dem Twitterpost musste ich wirklich zwei mal schauen, bevor ich Pipi in den Augen hatte :D
    Die Wörter Küchenmesser, Intimrasur und Zugtoilette in einem Kontext sind schon herrlich. Das allein ist allerdings keine Straftat. Der junge Mann musste nur die Bahn verlassen, weil er keine gültige Fahrkarte hatte. Der Kommentar der Polizeisprecherin ist aber auch genial ("Immerhin pflegt er sich!").

  • Seit es Smartphones gibt, hat sich auch ein neuer Markt eingeschlichen. Der Markt für den Schutz der teuren Geräte. Einfache Handy's wurden damals ohne alles herumgetragen und in die Hosentasche gesteckt. Mit den heutigen Smartphones ist das kaum vorstellbar. Wie schnell ist der Wert von mehreren hundert Euros verloren, wenn ein Kratzer auf dem Display zu sehen, der Rahmen verbogen oder ein Stück von der Ecke herausgebrochen ist.

    Als meine Freundin sich vor etwa einem halben Jahr für ein neues iPhone entschieden hat, kaufte ich zeitgleich einen sehr massiven Bumper und eine recht dicke Panzerglas-Folie. Es wäre zu schade gewesen, wenn Tollpatschigkeit das Telefon außer Gefecht setzt.

    Wie wertvoll nun solch ein Schutz ist, haben wir noch Ende des letzten Jahres kennen gelernt. Mit dem Auto unterwegs sind wir kurz zu @Schwadden rangefahren, um etwas abzuholen. Ich habe im Auto vor der Haustür gewartet, bis meine Freundin wieder eingestiegen ist und wir zurück nach Hause gefahren sind. Im Parkhaus bemerkte sie dann, dass ihr Handy weg ist. Schnell haben wir mit meinem iPhone ihr Handy über Apple als verloren gemeldet und aus der Ferne die Ortung aktiviert. Das GPS-Modul meldete das Telefon noch vor @Schwadden 's Haustür. Wir fuhren also zurück und sahen es schon auf der Straße nahe am Bordstein liegen. Ich hielt kurz an, damit sie das iPhone greifen konnte. Der erste Blick auf das Telefon zeigte ein völlig beschädigtes Display im unteren Bereich und ein wenig Dreck an der Hülle. Ich vermute, dass in den 15 Minuten, die es dort lag, ein Auto drüber gefahren oder jemand drauf getreten ist.

    Wieder zu Hause angekommen schauten wir es uns genauer an. Ich zog langsam die Schutzfolie ab und zum Vorschein kam ein vollkommen heiles Display. Nicht ein Kratzer war zu erkennen. Das war wirklich Glück im Unglück. Zum einen, dass es niemand vorab gefunden und mitgenommen hat und zum anderen, dass es vollkommen heil ist.

    Kurz darauf habe ich gleich eine neue Display Folie bestellt. Ich will hier ungern Werbung machen, aber das Produkt hat mich wirklich überzeugt. Dank einer Schablone habe ich auch die neue Folie ohne eine einzige Blase auf das Display platziert. Ich hoffe allerdings, dass die Folie jetzt etwas länger ohne Zwischenfall hält ;)
  • Kennt ihr noch die guten alten Zeiten von RollerCoaster Tycoon? Es war eine geniale Wirtschaftssimulation, welche bereits 1999 veröffentlicht wurde. Das Spiel hat mich so einige Stunden meiner Freizeit damals gekostet. Die damalige Version gibt es übrigens inzwischen im AppStore (iOS, Android).

    Wer es etwas hübscher und neuer mag, sollte sich unbedingt mal Planet Coaster anschauen! Die Entwickler von Frontier Developments haben reife Arbeit geleistet, um dem alten Freizeitpark-Generator einen ebenbürtigen Nachfolger zu liefern.

    Die Simulation sieht nicht nur klasse aus, sonder macht auch noch mega Laune. In drei verschiedenen Modi lässt sich ein Freizeitpark bauen und verwalten. Neben einer Karriere und Herausforderungen kann man auch noch seinen Park mit unbegrenzten Mitteln in einer Sandbox bauen.

    Bisher bin ich bei den Herausforderungen kleben geblieben. Hierbei startet der Spieler mit einer leeren Fläche und baut den Park von Grund auf neu mit unterschiedlichen Mitteln (je nach Schwierigkeit).

    Schon relativ früh merkt man, dass das Zusammenspiel zwischen Gästen, Personal, Forschung, Marketing und den Attraktionen passen muss. Wenn man zum Beispiel sein Personal nicht schult, oder dieses auf Grund von geringem Gehalt nicht zufrieden ist, sind diese unproduktiv und wollen die Gäste nicht bedienen. Die Folge ist die Schließung von Läden (z.B. Getränkestände und Imbisse).
    Betreibt man kein Marketing, kommen vielleicht nicht genügend Gäste in den Park. Ohne aktive Forschung bekommt man keine neuen Attraktionen zu Gesicht. Und wenn man schlecht an den Preisen dreht, hauen die Gäste wieder ab. Man sollte hier ein gesundes Gleichgewicht zwischen Kosten für Parkeintritt und den Attraktionen finden. Sonst drehen die Gäste schon am Eingang um. Da hilft auch kein Marketing weiter.

    Selbst die Attraktionen muss man hegen, pflegen, abreißen und neu bauen. Jedes Fahrgeschäft hat sein Ablaufdatum. Die Achterbahnen veralten und werden uninteressanter für Gäste. Diese wollen dann weniger Eintritt zahlen oder gehen einfach nicht rein. In beiden fällen hat man ein Problem. Entweder steht niemand in der Warteschlange, oder der Eintritt ist so günstig, dass die Wartung teurer ist, als das Geschäft gewinnbringend. Die Lösung heißt nur: abreißen und ein anderes Fahrgeschäft bauen.

    Ganz wichtig ist auch die Szenerie des Parks. Die Gäste wollen etwas sehen für ihr Geld. Der Wert der Achterbahnen steigt je nach Gestaltung der Warteschlange. Dafür gibt es dann Prestige-Punkte. Hier kann man mit einfach Bäumen bis hin zur Pyrotechnik arbeiten.

    Irgendwann steht man allerdings vor Problemen, bei denen man verzweifeln kann. Bei mir tummelte sich vor kurzem eine riesige Menschentraube auf ein und demselben Gehweg. Massenstau ohne Bewegung und die Gäste haben nur negative Gedanken.

    Ich kann jedem Fan von solchen Simulationen Planet Coaster nur ans Herz legen ;)

    (Aktuell gibt es das Spiel im Wintersale bei Steam für 32,29€.)

  • Wunderschöne Stadt Stralsund! Aber wo ist sie?
    Ich wohne nun schon seit 7 Jahren in der Altstadt und muss leider Jahr für Jahr beobachten, wie das Sichtfeld immer mehr eingeschränkt wird, wenn man durch die Straßen schlendert. Auf jeden freien Fleck der Erde wird noch ein Haus gesetzt, damit der Wohnraum noch dichter ist, damit noch mehr Geld gescheffelt werden kann und damit man noch weniger des Weltkulturerbe sehen kann.

    In der Altstadt zu wohnen war bisher immer ein sehr schönes Gefühl. Man war dicht am Wasser und mitten drin im Geschehen. Das rückt jedoch nach und nach in den Hintergrund, wenn man nichts mehr sehen kann durch das Fenster.

    Schaut man sich z.B. die freie Fläche zwischen Langenstraße und Papenstraße (Richtung Hafen) an. Die Anwohner hatten immer ein freies Sichtfeld. Nachdem das Haus dort schon bis zum Dach gebaut wurde, sieht man aus dem Fenster nur noch eine Wand oder andere Fenster. Man kann sich gegenseitig beim Frühstück zuschauen, oder die Milch reichen. Darauf steht nicht unbedingt jeder.

    Das schlimmste Beispiel ist noch immer Quartier 17 (hinter dem Rathaus). Hier war jahrzehntelang eine Brunnenanlage zu sehen. Der Bereich war relativ frei und man hatte ein schönes Sichtfeld. Nun steht hier ein neumoderner Klumpen, der nur zum Teil ins Stadtbild passt. Die Immobilien darin sind zwar größtenteils vergeben, aber nicht mal begehrt. Das einzig positive an dem Komplex ist der Edeka, welcher den Altstadtbewohnern eine Einkaufsmöglichkeit bietet.

    Seit ein paar Monaten fällt mir nun die nächste Baustelle ins Auge, welche vor allem den Touristen den schönen Blick auf die Kirche St. Nikolai bald vermiesen wird. An der Ecke hinterm Rathaus hatte man bisher einen guten Blick für ein Foto von der gesamten Kirche. Dieser wird bald vom nächsten Haus verdeckt.

    Ich finde es eine Frechheit, dass solche Bebauungspläne freigegeben werden. Die schöne Stralsunder Altstadt kenne ich inzwischen nur noch von Bildern :(

    Neuer Blick zur Kirche St. Nikolai
  • Kratzt es im Hals oder läuft bereits die Nase? Kein Wunder, denn in der kalten Jahreszeit sind wir wesentlich anfälliger für Krankheiten, als im Sommer. Wir kennen das doch alle. Einer fängt im Büro an zu husten und ein paar Tage später hat es jeder Zweite und die Krankenscheine fliegen gerade zu in die Firmenbriefkästen.

    Krank sein ist Scheiße! Deswegen probiere ich gerade ein paar Methoden, welche zu einem stabilen Immunsystem führen sollen. Mein Immunsystem ist schon seit meiner Kindheit relativ schlecht, weswegen ich recht schnell irgendwelche ansteckenden Krankheiten übernehme.

    Bewegung ist der erste Schritt
    Ich probiere es jetzt seit etwa sechs Wochen mit einer morgendlichen kalten Dusche und viel Bewegung über den Tag über verteilt. Die Bewegung habe ich bereits in dem FitBit Charge 2 Thema ein wenig erläutert. Allgemein heißt es, dass 10.000 Schritte am Tag gut für die Gesundheit sind. Dies versuche ich nun täglich mit meinem technischen Helfer zu schaffen. Während der Arbeitszeit lasse ich mir Erinnerungen schicken, dass ich mich stündlich bewegen soll. Morgens laufe ich oft ein paar Schritte mehr zum Auto und Mittags mache ich nach dem Essen einen ausgiebigen Spaziergang (hilft bei der Verdauung und gegen die Nachmittagsmüdigkeit). Wenn ich abends mein Ziel noch nicht erreicht habe, kommt auch nach dem Abendbrot noch ein Spaziergang durch die kalte Altstadt ins Programm. Die 10.000 Schritte (etwa 8km) schaffe ich soweit täglich.

    Raus aus den warmen Klamotten
    Genug zur Bewegung, hier soll es eigentlich um die Dusche gehen. Ich war schon immer ein Freund vom warmen duschen am frühen Morgen. Man fühlt sich wohl dabei und es ist angenehm auf der Haut. Danach ist der Körper jedoch verwöhnt von der warmen Temperatur. Das ändert sich normalerweise auch selten über den Tag verteilt. Ich arbeite im Büro, welches ebenfalls gut geheizt ist. Auch hier braucht der Körper nichts gegen irgendwelche Kälte unternehmen. Dieses Verwöhnen des Körpers ist schön und gut, aber schlecht für das Immunsystem. Der Körper braucht sich nicht mehr großartig regulieren. Das macht ja schon die Heizung für uns. Ich habe dies selbst oft daran gemerkt, dass mir schnell kalt wird. Der Pullover wurde immer früher übergezogen und die dicke Jacke schon früher aus dem Schrank geholt. Dies ändert sich gerade bei mir durch die Kombination der kalten Dusche und viel Bewegung. Ich sitze oft jetzt noch im T-Shirt im Büro und habe nicht den wärmsten Mantel draußen in der Kälte an.

    Wie geht das nun mit dem kalten duschen? Einfach kalt aufdrehen und los? Nein!
    Das sollte man wirklich ruhig angehen. Gerade wenn man warme Duschen gewöhnt ist, muss der Körper sich nach und nach umstellen. Ich empfehle hier auch eher eine Wechseldusche, statt der komplett kalten Dusche. Das heißt anfangs etwas warm duschen (nicht zu warm), einseifen, abspülen und wohlfühlen. Danach kommt der eher unangenehme Teil. Nimm die Duschbrause ab, stell die Wassertemperatur auf kalt und fang bei den Füßen an. Stell das Wasser dabei nur so kalt, wie es noch erträglich ist. Wenn du dabei zitterst, ist es zu kalt! Wie gesagt, der Körper muss sich nach und nach daran gewöhnen. Meistens will ich bei den Füßen auch schon aufhören, weil ich mir nicht vorstellen will, wie das kalte Wasser auf den Rest meines Körpers fällt. Aber: Zähne zusammenbeißen und durch! Hocharbeiten bis zu den Oberschenkeln und danach die Arme abspülen. Danach hänge ich die Duschbrause an und mache mit dem Rücken weiter. Zum Schluss dann die Brust (niemals mit dem Bereich des Herzens anfangen!).
    Das Ganze dann etwa 2-3 Minuten durchhalten und gleichmäßig atmen. Die Atmung ist hier verdammt wichtig! Nicht einfach die Luft anhalten und zu heftig atmen. Versuche hier auf deine gleichmäßige Atmung zu achten. Wenn die Konzentration bei der Atmung liegt, vergisst man relativ schnell, wie kalt das Wasser ist ( ;) ). Wenn das nicht klappt, einfach anfangen zu singen, summen, brummen, tanzen, im Kreis drehen, bewegen oder sonst was. Das kann Wunder wirken. Nach spätestens einer Minute sollte man sich auch an die Temperatur gewöhnt haben. Danach schnell abtrocknen und darauf achten, dass man nicht zittert. Das Badfenster sollte am besten geschlossen bleiben. Zugluft kann hier gefährlich werden.
    Man kann bei der Wechseldusche auch öfters zwischen warm und kalt wechseln. Zum Schluss sollte es aber immer kaltes Wasser sein. Von mal zu mal kann man sich dann herantasten die Kälte etwas zu erhöhen. Komplett auf kalt drehen halte ich jedoch für etwas zu extrem. Zumindest halte es selbst (noch) nicht aus. Man muss bedenken, dass die kalte Temperatur aus der Leitung im Winter bei etwa 4°C liegt. Die Prozedur bringt übrigens nur etwas, wenn man es regelmäßig durchführt. Diese Woche warm und nächste Woche einmal kalt bringt nichts!
    Übrigens ist nach einer kalten Dusche der morgendliche Kaffee zum wach werden überflüssig ^^

    Abschließend ...
    Ich habe mich vorab in anderen Blogs ein wenig belesen, wie es anderen so dabei ergeht und habe viele unterschiedliche Meinungen gelesen. Jeder sollte hierbei auch selbst in sich gehen und auf seinen Körper hören, was ihm gefällt. Das kalte Duschen hat aber viele Vorteile. Gerade Frauen erfreuen sich z.B. der weicheren Haut, welche sie dadurch bekommen. Der größte Vorteil ist aber das Immunsystem, was dadurch gestärkt wird. Ich kann an dieser Stelle noch keine Langzeitaussagen treffen, aber in den letzten sechs Wochen war ich zumindest nicht krank. Aus meiner Sicht ist das eine gute Sache und ich versuche es weiterhin durchzuhalten, auch wenn es jedes Mal neue Überwindung kostet. Es ist aber immer nur eine relativ kurze Überwindung, die man schaffen muss.

    Hoffentlich konnte ich hier den einen oder anderen inspirieren oder helfen durch den Winter zu kommen :)
  • Ich war sehr lange abgeneigt gegenüber den modernen Smartwatches, welche von unterschiedlichsten großen Herstellern mittlerweile vertrieben werden. Sie hatten bisher nie die grundlegenden von mir gewünschten Funktionen. Ich wollte bisher nie eine Uhr, die praktisch mein Smartphone ersetzt. Am Handgelenk benötige ich nicht unbedingt ein vollwertiges Mobiltelefon.
    Dagegen fand ich die activity tracker schon interessanter. Um sportliches Ereignisse aufzuzeichnen, seinen Puls im Auge zu haben oder einfach nur die alltägliche Bewegung mitschneiden. Und das Ganze mit einer längeren Akkulaufzeit als einen Tag.

    Überzeugt hat mich an dieser Stelle laut Beschreibung die Fitbit Charge 2. Also bestellte ich ein Gerät über den online Versender Sport Tiedje. Dieser hatte zwar keine auf Lager, aber sollte welche am folgenden Tag bekommen. Durch einen Newsletter Gutschein konnte ich sogar noch 10€ sparen und kam auf etwa 150€. Leider bekam ich die darauffolgenden Tage nur enttäuschende Mails, dass sich die Lieferung um 1-2 Wochen verspätet. Also rief ich an und stornierte die Bestellung. Das Geld kam auch prompt wieder auf mein Paypal Konto zurück.
    Daraufhin bestellte ich bei Amazon und nutzte die 30 Tage kostenlose Prime Mitgliedschaft. Die Uhr kam gleich am nächsten Tag mit DPD an. Bei Amazon zahlte ich etwa 160€ für die Uhr.

    Ich habe die Fitbit Charge 2 nun seit über einer Woche in Nutzung und bin recht positiv überrascht, was mein Tag so mit sich bringt. Die Uhr zeichnet dauerhaft Schritte, Strecke, Etagen, Kalorien, Puls und den Schlaf auf. Man kann den Tracker also rund um die Uhr tragen und aufzeichnen lassen. Der Akku soll angeblich 4-5 Tage halten. Bei normaler Nutzung komme ich jedoch eher auf 3-4 Tage. Immer noch wesentlich besser, als die ganzen bunten Smartwatches.

    Als Standardziele sind folgende definiert:
    • 10.000 Schritte am Tag zurücklegen
    • zwischen 9-17 Uhr jeweils 250 Schritte pro Stunde (mit Erinnerung 10 min vor Stundenende)
    • 10 Etagen pro Tag erklimmen
    • 8,05km pro Tag zurücklegen
    • 3.121 kcal pro Tag verbrennen
    • 30 aktive Minuten pro Tag
    Viele Ziele, aber alle machbar, wenn man sich ein wenig bemüht. Ich habe einen Bürojob in der IT, bei welchem ich mich nicht zwangsläufig sehr viel bewegen muss. Jedoch bewege ich mich außerhalb der Geschäftszeiten relativ viel sportlich (denke ich zumindest). In den 9h auf Arbeit bin ich allerdings sehr zufrieden mit den Bewegungserinnerungen. In meiner Mittagspause und nach Feierabend mache ich neuerdings noch einen kleinen Spaziergang, um auf meine 10.000 Schritte am Tag zu kommen. Ich denke sogar, dass es funktioniert. Man fühlt sich schon ein wenig besser, wenn man diese Schritte am Tag zurücklegt und sich auch zwischendurch ein wenig mehr bewegt und lockert.

    Neben dem Aktivitätstracking wird auch der Puls aufgezeichnet. Die Genauigkeit ist ziemlich gut. Ich habe ein paar Mal mit meinem Oberarm-Blutdruckgerät gemessen und den Puls mit der Uhr verglichen. Die Abweichungen waren sehr minimal.
    Seinen Ruhepuls sollte man im Normalfall zwischen 60 und 80 finden. Mit dem Tracker kann man das Ganze mal nachvollziehen und gegebenenfalls beeinflussen. Durch die Schlafaufzeichnung kann man auch nachts seinen Puls sehr gut nachvollziehen. Der Tracker erkennt automatisch ob man schläft, oder wach ist. Das funktioniert ebenfalls sehr gut. Durch Bewegungen kann die Charge 2 erkennen, ob man einen ruhigen oder unruhigen Schlaf hat.

    Zum Puls beeinflussen ist das Relax feature sehr gut. Das möchte ich inzwischen auch nicht mehr missen. Wenn es im Alltag mal etwas stressiger und hektischer zugeht, kann man sich 2 oder 5 Minuten Zeit nehmen, um mal ordentlich durchzuatmen. Bei der Funktion kalibriert man etwa 30-40 Sekunden seine Atmung (langsam, gleichmäßig und tief ein- und ausatmen in den Bauch). Danach beginnen 2 oder 5 Minuten geführte Atmung. Geht der Kreis auf, atmet man ein, geht er wieder zu, atmet man aus. Das hilft zu kurzen Entspannung. Das feature habe ich im Video einmal vorgeführt.

    Der Tracker überträgt seine Daten auf das Smartphone, Tablett, Mac oder PC. Solange man nicht synchronisiert, behält die Uhr die Daten für sich. Auch dies hat aber eine zeitliche Grenze. Am besten man synchronisiert mindestens einmal täglich. Der Datenabgleich zwischen der Uhr und meinem iPhone funktioniert aber ohne manuellen Aufwand hervorragend automatisch.

    Leider werden die Daten zu Fitbit in die USA hochgeladen. Dies muss man explizit bei der Einrichtung bestätigen. Ein Punkt, welcher nicht jedem schmeckt, sich aber nicht vermeiden lässt, wenn man die Uhr nutzen möchte.
    Das Fitbit Dashboard im Portal ist übersichtlich angeordnet. Allerdings wäre hier eine detailliertere Ansicht bei einigen Punkten von Vorteil. Es reicht aber für den allgemeinen Gebrauch.

    Fitbit integriert sich nicht in die Apple iHealth App. Außerdem kann man die Daten nicht mit runtastic synchronisieren. Wer die Uhr für sportliche Aktivitäten nutzt, muss auf das Fitbit Portal setzen.

    Ich nutze die Uhr aktuell noch sehr gern und dauerhaft. Mal schauen, ob das auch so bleibt. Eventuell werde ich den Konsum hier irgendwann ein bisschen runterfahren, um nicht zu abhängig von den Daten zu werden.

    Fitbit lässt sich übrigens den Premium Zugriff im Portal ebenfalls extra bezahlen. Für etwa 45€ im Jahr kann man seine Daten mit anderen Teilnehmern anonym vergleichen. An sich eine nette Funktion, um zu sehen, wie andere Männer und Frauen und selben Alter abschneiden und wo man steht. Das Geschäftsmodell hier hätte sich Fitbit jedoch sparen können.







  • Es sind Meldungen, die den angeschlagenen Yahoo Konzern in kein besseres Licht rückt. Erst liest man dich Nachricht, dass Yahoo einem Hack zum Opfer gefallen sein soll, bei dem 500 Millionen Datensätze gestohlen und mindestens dreimal komplett weiterverkauft werden soll und dann der nächste Todesstoß für den großen Mail Provider. Yahoo hat anscheinend mittels einer Software jede Mail auf bestimmte Inhalte gescannt und an die Geheimdienste weitergeleitet.

    Im Kreuzfeuer der Medien steht dabei Marissa Mayer, welche an der Sicherheit gespart haben soll. Der Konzern mit etwa 700 Millionen Nutzern weltweit hat sich unter ihrer Führung seit 2012 wieder sehr gut erholt, wenn man dahingehend die Aktienkurse betrachtet. Der Höchststand war demnach im November 2014 zu verzeichnen. Ein Kursstand, den Yahoo seit 2006 nicht mehr erreicht hat.

    Mit solchen Schlagzeilen kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass Yahoo weiterhin bei den ganz großen mitspielen wird. Ich selbst habe für ein paar bestimmte Mails einen Yahoo Account genutzt, welchen ich jedoch jetzt gelöscht habe. Datenklau und Geheimdienstunterstützung geht ein wenig zu weit.

    good bye Yahoo

    Quellen: Golem, Heise, Engadget, Reuters
  • Was würdet ihr machen, wenn Geld keine Rolle spielt und ihr einen langen Flug vor euch habt?
    a) in der gewöhnlichen Touristenklasse mit dem gemeinen Pöbel sitzen oder
    b) bei den gewöhnlichen Geschäftsleuten in der Businessklasse sitzen oder
    c) mit einer Handvoll stinkreichen Snobs in der 1st class verbringen

    Womöglich kennen wir alle die Antwort.
    Der Youtube Blogger Casey Neistat hatte das Glück ein kostenfreies Upgrade von der Business Class zur 1st Class zu bekommen. Man wäre natürlich kein richtiger Vlogger, wenn man nicht den gesamten Flug mitfilmen würde. Er hat sein eigenes kleines Reich im Flugzeug dokumentiert, wie er schläft und duschen geht in mehreren 1000m Höhe.
    Der Flug von Dubai nach New York dauerte 14 Stunde und kostet normalerweise mindestens 21.000 US Dollar. Eine Summe, mit der ich sicherlich etwas anderes anfangen würde ;)


    Link zu Youtube
  • Schon ein paar Tage älter, aber definitiv ein paar Minuten zum Lesen wert!

    Amazon schrieb:

    Rezension bezieht sich auf: Geschenkgutschein: SWAT Training XXL bei Starnberg (Misc.)
    Ich muss gleich vorweg sagen, ich wollte diese Rezension schon früher schreiben, aber heute ist der erste Tag nach 3 Jahren Rehaklinik, wo ich die ersten 2 meiner 8 noch vorhandenen Finger eingeschränkt bewegen kann und das auch nur nach zahlreichen Operationen und einer Oberärztin, deren Brüste der einzige Grund sind, mich im Rollstuhl anzupinkeln und trotzdem Glücksgefühle zu verspüren.

    Aber dazu später...

    Es fing alles mit diesem Gutschein an, den ich von meiner mittlerweile Exfrau bekommen habe zu unserem Hochzeitstag...
    Da ich von Natur aus eine Sportskanone bin ( 170cm breit 160cm groß 135kg), war ich anfangs verwundert, weshalb ich diesen Gutschein bekam und nicht einen für eine Magenverkleinerung, aber nachdem ich schon seit ca. 10 Jahren starke Antidepressiva schlucke, bin ich ja grundsätzlich eine sehr aufgeweckte und fröhliche Persönlichkeit und hab sofort auf Drängen meiner Frau dort angerufen.

    Die Terminvereinbarung war um einiges leichter als bei meinem Psychiater, es gab nur einen Termin dieses Jahr der noch frei war, wobei man mir das Datum verschwieg und mir lediglich den Monat (Juni) nannte.

    "Rufen sie uns nicht an, wir melden uns bei Ihnen" hieß es, und nachdem ich diesen Satz sowieso von zahlreichen Jobbewerbungen kannte, hatte ich irgendwie trotz Einnahme meiner rosa Pillen, ein komisches negatives Gefühl, was sich aber nach einem Griff zu meinen Schlaftabletten langsam verflüchtigte.

    Ich war voller Vorfreude und konnte es kaum noch erwarten, dass es endlich Juni wird, ich setzte meine Blutdrucksenker und Entwässerungstabletten vorzeitig ab, schließlich wollte ich ja bei der Trainingseinheit eine gute Figur machen und nicht anpinkeln.

    Als es dann schon Mitte Juni war, wurde ich etwas ungeduldig, aber ich nutzte die Zeit sinnvoll, indem ich Origami aus Zigarettenschachteln faltete und meiner Frau half die Bierkisten in die Wohnung zu bekommen, indem ich ihr die Tür öffnete.

    Doch dann eines Nachts, als ich gerade dabei war mich in meinen Hello Kitty Schlafanzug zu zwängen, mit Hilfe von viel Vaseline und Muskelrelaxantien, änderte sich mein Leben schlagartig.
    Ich war zuerst verwundert warum dieser Kampfhubschrauber genau in meinem Garten landete, als ich dann zur Tür wankte um sie zu öffnen, stellte ich fest, dass da keine Türe mehr war dafür 5 Schränke vor mir standen, die mich mit schlechtem Englisch anbrüllten (ich erkannte das es schlechtes Englisch war, da wir das bei diversen Englischkursen vom Arbeitsamt auch immer hörten). Ehe ich jedoch meine Sinne fassen konnte, wurde mir ein Jutesack über den Kopfgezogen und dann ging es auch schon los. Holla die Wald Fee!

    Sie benötigten 4 Mann um mich in den Kampfhubschrauber zu zerren, nicht weil ich so viel Kraft hatte, sondern auf Grund des einen oder anderen Kilos, dass ich mir bis Juni angefuttert hatte. Ich wurde mit einem lauten "F*** You" in den Helikopter geschmissen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir dabei meinen Finger gebrochen habe, oder beim Anziehen meines Schlafanzuges. Ich hatte höllische Schmerzen und versuchte mich zu wehren in dem ich furzte und in den Jutesack rülpste. Aber schon nach 2x Furzen brannten wohl einem der Typen die Sicherungen durch und man bearbeitete mich mit einem Teaser bis auch der letzte Furz verstummte.

    Dann war es für sehr lange Zeit still....
    Als ich zu mir kam stellte ich 2 Dinge sofort fest. Ich hatte meine Tabletten vergessen und ich hatte tierischen Heißhunger auf Pommes.
    Mit einem Schlag in die linke Niere (die andere hat man mir schon während des Fluges auf Grund von Übergewicht entfernt) wurde ich vom Squadleader jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich erfuhr später, dass es besonders bei Geiselnamen wichtig sei, weniger Pinkeln zu müssen und man bis ans Ende des Trainings, ohnehin keine der beiden Nieren mehr übrig hätte und man mit einem Dialysebesuch 1x die Woche, zu einem noch leistungsstärkeren Killer wird.
    Das Training teilte sich in verschieden Punkte auf:
    Klettern und abseilen .)
    An sich kein Problem, solange ich nicht klettern musste oder man mich wie ein Jo-Jo mit einem Bungeeseil aus dem Fenster schmiss. Meine Frage: „Why we dont use a ladder for klettering in the Haus“ , wurde mit “ because we normaly use the frontdoor”, schnell beantwortet und war auch nach einem Schlag ins Genick mit dem Kolben der M4 keine Diskussion mehr wert.
    Geiselnahme.)
    Ich wurde lediglich 1 Woche in einer 1x1 Meter großen Zelle gefangen gehalten, wo es weder Licht noch was zu essen gab. Zu mindestens machte es sich schon bezahlt weniger Pinkeln zu müssen. Komisch nur, dass ich die Geisel war…. Die Frage „Why hostage me?“ , wurde diesmal sachkundig mit einem Tritt auf beide Kniescheiben geklärt.
    Zum Abschlusstraining brachte man mich schon mit einer Tragbahre, verlud mich ausgestattet mit Fallschirm, Rambomesser und einer Art Ninja Anzug in den Kampfhubschrauber.
    Man hat mich dann nach ca. 5 Stunden Flug über dem südamerikanischen Urwald abgeworfen. Ich schlug sanft mit gefühlten 100 km/h auf einer Palme auf, nachdem ich vergessen hatte die Reißleine im richtigen Moment zu ziehen. Es war mein erster Fallschirmsprung, ich bekam nur die Instruktion, „If u can smell the grass its time to pull“.
    Der Nasenbein Bruch, verursacht durch zu viele Fragen, beeinträchtige jedoch das Riechverhalten meiner Nase und auf Grund der Palmen konnte ich das Gras erst unter der Baumhöhe erkennen…
    Riechen kann ich bis heute übrigens noch nichts….
    Ich hatte Glück im Unglück und wurde bereits nach nur wenigen Tagen, von Kannibalen, die gerade auf der Jagd waren, aufgelesen. Darum fehlen auch die 2 Finger….die ich im Austausch gegen ein Kanu im Kochtopf lassen musste. (ACHTUNG: Der Preis für die Kanufahrt schwankt und ist sehr von der Größe der Finger abhängig, es kann durchaus sein, dass dünnere Personen auch die ein oder andere Zehe abgeben müssen)
    Über den Rücktransport in die Heimat kann ich leider nicht viel sagen, aber meine Empfehlung wäre eine private Krankenversicherung. Die Hubschrauberkosten waren bei meiner Ausbildung inkludiert bzw wurden durch die Krankenversicherung teilweise gedeckt.

    Meine Frau hat bereits am Tag meiner Abreise die Scheidung eingereicht und meine Origamisammlung mitgenommen. Ich weiß bis heute nicht wo sie ist, aber ich hoffe sie hat meinen Gutschein für ein Beautywochenende, in einem Hostel, in der Tschechei gefunden und ihn eingelöst…
    Ich gebe diesem Gutschein 4 Sterne, da man sehr viel über die menschliche Anatomie und das Schmerzverhalten des menschlichen Körpers lernen kann. Einer Arztkariere steht somit nach langejähriger Rehabilitation nichts im Wege…und erspart eine langwierige Ausbildung.

    Einfach TOP!!
    PS: ich wollte eigentlich 5 Sterne geben, aber auf Grund der schlechten Terminplanung Seitens des S.W.A.T Teams musste ich leider einen Stern abziehen
  • Inzwischen hat sich das Überlebensspiel ARK: Survival Evolved sehr gut unter den Fans verbreitet. Nach der Insel-Karte des early access Spiels kam eine weitere community Karte (The Center) kostenfrei hinzu.
    Nun hat Studio Wildcard einen umfangreichen DLC veröffentlicht, welcher eine neue Karte, neue Tiere, neue Gegenstände und vieles mehr mit sich bringt. Das DLC ist unter den Gamern jedoch schnell sehr umstritten geworden. Es kostet im Steam Store für den deutschen Markt 19,99€. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es das Hauptspiel für ein paar Euro weniger als den zugehörigen DLC. Nun wurde das Hauptspiel wieder auf den ursprünglichen Preis von 27,99€ angehoben.

    Viele User sehen sich hier anscheinend hintergangen, da das Spiel noch nicht "fertig" sei und eine kostenpflichtige hier unangebracht ist. Ich sehe das allerdings ein wenig anders. Die Kategorie "survival games" hat schon seit Jahren den Ruf nie fertig zu werden. Wenn man sich hier die Konkurrenten (H1Z1, 7 Days to die, Rust, usw.) anschaut, sieht man, dass all die Games auch nach Jahren noch als early access bei Steam gepflegt werden.

    Hier steckt bei ARK zumindest ein eifriges Entwicklerteam dahinter, welche ständig nahe am Kunden das Spiel verbessern wollen. Der Preis dafür ist bei weitem gerechtfertigt. Ich selbst habe das Spiel im Sale für unter 20€ gekauft und habe inzwischen mehr als 350h auf der Uhr. Für andere Spiele habe ich da weitaus mehr Geld ausgegeben und hatte weniger Spielzeit, bis das Game eingestaubt wurde.

    Wenn man hier nun ein paar Nutzerreviews von Leuten durchliest, die sogar über 1000h Spielzeit haben, kann man sich nur an den Kopf fassen. Klar, der DLC ist nicht günstig, aber niemand ist gezwungen diesen zu kaufen und zu nutzen.

    Ich habe ihn gekauft und bin aktuell eifrig am "überleben". Die Karte ist um einiges schwieriger, als die bisherigen Maps. Man findet kaum Wasser und die verbrannte Erde wirkt sich auf den Spieler aus. Es gibt ein paar Wasserlöcher, zu denen man es erstmal schaffen muss. Alternativ finden sich überall ein paar Käfer, denen man das Wasser entwenden kann. Der Morellatops eignet sich auch hervorragend als Wasserspeicher (ähnlich dem Kamel).
    Die Hitze macht einem ebenfalls zu schaffen. Neben der normalen Flamme kann schon mal eine zweite Flamme auftauchen, bei welcher man sich schnellstens aus der Sonne bewegen sollte. Ein weiteres schwarz-weißes Symbol zeigt einen "Heatstroke" an. Dabei steigen die Prozente, bis man an dem Hitzeschlag umfällt.
    Des Weiteren gibt es keinen Regen auf der Karte. Dafür kann man schon mal von einem Sandsturm überrascht werden. Hier eignet sich ein tragbares Zelt, zum verstecken. In freier Wildbahn sieht man nichts und hat kein Stammina mehr. Also abwarten, bis der Sturm vorbei ist. Interessant sehen hier auch die Blitze von Stürmen aus, in denen man nicht unmittelbar steckt. Die Stürme sind nämlich nicht Kartenweit, sondern nur an bestimmten Orten.
    Allgemein finde ich es relativ schwierig schnell im Level aufzusteigen. Es gibt kaum Ressourcen auf der Karte, die man in großer Stückzahl gebrauchen kann. Holz zu sammeln fällt anfangs besonders schwer, da es keine dichten Wälder gibt.
    Hat man einen Morellatops gezähmt und ist mindestens Level 15, kann man mit dem passenden Sattel und Tier wenigstens schnell Beeren ernten gehen. Vorher war die Nahrungsbeschaffung nicht gerade einfach.

    Alles in allem kann ich den DLC bisher nur empfehlen. Wer Lust hat auch eine Runde zu daddeln, kann dem dafür eingerichteten cmace ARK Server beitreten. Der Server hat kein Passwort und ist in der ARK Liste unter cmace - Gaming Power aus Stralsund zu finden.