Xletix Challenge - durch Schlamm und über Berge

  • Im letzten Jahr hieß es noch Krassfit Challenge und kurz vor dem zweiten Event in Kallinchen (bei Berlin) wurde das Event in Xletix umbenannt (angeblich wegen internationalen Teilnehmern).


    Kurz nach dem Abschluss meines ersten Hindernislaufes im Jahr 2014 habe ich eine Mail von KrassFit mit einem günstigen Angebot für den Lauf in 2015 bekommen. Die ersten 100 Teilnehmer zahlen "nur" 49€ für den Lauf durch den Wald.


    Warum überhaupt?
    Einige werden sich sicher wundern, warum man für diese Qualen auch noch bezahlt. Eigentlich müsste man ja noch Geld bekommen, damit man sich so etwas antut. Allerdings ist das Gefühl nach dem Abschluss einer solchen Hürde unbezahlbar. Und ~50€ halte ich noch für angemessen für den großen Aufwand, welchen die Organisatoren auf sich nehmen. Abschließend gibt es ja immerhin auch ein T-Shirt, eine Banane und ein Bier! ;)


    Das Team
    Ich trommelte also gleich im letzten Jahr noch das alte Team zusammen für einen weiteren Lauf. Vom fünf Mann Team haben sich auch gleich drei angemeldet und bezahlt. Leider fielen davon nun doch die beiden anderen Teammitglieder aus, weshalb ich den Lauf alleine absolvieren musste. Nach dem Motto "ein Team, ein Ziel" hatte ich aber genügend Motivation während der Challenge. Des Weiteren bin ich mit meiner Freundin, einem Freund und seiner Frau angereist, welche mich super unterstützt haben und als Zuschauer an allen zugänglichen Plätzen mitgelaufen sind.


    Der Lauf und Vergleich
    Nachdem ich nun die erste Challenge im vergangenen Jahr mitgelaufen bin, kann ich sehr gut zwischen beiden Events vergleichen. Im letzten Jahr gab es nur eine Strecke (12km), welche dieses Jahr nun auf drei Längen ausgeweitet wurde (8km, 15km, 22km). Alle Strecken waren dennoch unterschiedlich zu der im letzten Jahr präsentierten Strecke. Umso weiter man gelaufen ist, desto mehr und unterschiedliche Hindernisse hat man natürlich miterlebt. Ich selbst bin die mittlere Strecke gelaufen. Man musste sich vorab entscheiden und hat natürlich auch mehr bezahlt, wenn man weiter laufen wollte.


    Viele Hindernisse kannte ich schon vom ersten Event. Allerdings haben sich die Organisatoren auch viel Neues ausgedacht und umgesetzt. Leider hat dies nur nicht immer in der Praxis so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Bei dem Hindernis am Motzener See, bei welchem man über Plattformen springen musste, bildete sich ein enormer Flaschenhals, bei welchem ich über eine halbe Stunde warten musste. In der Zeit wird man natürlich schnell wieder kalt und der Wind trägt auch nicht positiv dazu bei. Der nass/trocken Wechsel ist für den Körper anstrengend und führt schnell zu einer Erkältung. Ich bin zum Glück gesund wieder aus Berlin zurückgekommen, auch wenn ich einen ultimativen Ganzkörpermuskelkater bis drei Tage nach dem Lauf erleben musste.


    Positiv beurteilen muss ich unbedingt die Wasserversorgung. Diese beschränkte sich im letzten Jahr noch auf einen einzigen Stand über die gesamte Strecke verteilt. Dagegen gab es in diesem Jahr etwa fünf Versorgungsstationen in meiner Distanz. Des Weiteren funktionierten in diesem Jahr die Duschen nach der Challenge. Selbstverständlich ist man von oben bis unten verdreckt nach den ganzen Hindernissen und will sich danach säubern. Letztes Jahr waren die Duschen defekt! Auch wenn es jetzt nur kaltes Wasser gab und man zum duschen dauerhaft auf einen Knopf am Duschkopf drücken musste, war es ok.


    Auch das wichtigste Hindernis (das Bier zum Schluss) war dieses Jahr einfacher. Die Helfer haben zu zapfen gelernt und das in Rekordzeit :thumbup:
    Leider war dieses Jahr der Parkplatz relativ weit vom Start und Ziel entfernt, weshalb ein Shuttleverkehr organisiert wurde. Das finde ich nicht sonderlich schlimm, aber hat natürlich auch Zeit gekostet.


    Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Event und meiner eigenen Leistung. Ich danke hier auch noch mal meinen Freunden, die mich vor Ort unterstützt und angefeuert haben ^^
    Die Foto's in diesem Beitrag verdanke ich meiner Freundin. 8o










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