Krassfit Challenge (completed!)

  • !!CHALLENGE COMPLETED!!!


    Im vergangenen Dezember kam mir die Idee bei einem Hindernislauf in diesem Jahr teilzunehmen. Da die Auswahl im Nordosten des Landes nicht ganz so üppig ist, viel die Wahl auf die Krassfit Challenge in Berlin (bereits hier erwähnt: Hindernislauf 2014 (obstacle course)). Der Verein wurde im Jahr 2013 gegründet und hat am 24. Mai die erste Challenge veranstaltet. Wir waren dabei und es war auch für uns alle der erste Hindernislauf überhaupt.
    Trotz der Vorbereitungen auf den Lauf, hatte ich arge Probleme mit meinen Knien, was mir vorher schon Sorgen gemacht hat. Auch meine Mitstreiter hatten Probleme mit Ausdauer, Kondition, Schulter, Bandscheibe und und und. Dennoch haben wir alle die Herausforderung bewältigt und sind durch das Ziel gekommen.


    Allgemein
    Der Hindernislauf bestand aus 24 Hindernissen, welche über eine Entfernung von 12,5km aufgestellt waren. Wir liefen in einem Rundkurs einmal über abgesperrte Strecken durch den Wald. Der Start und das Ziel befanden sich auf einer Höhe. Einige Hindernisse standen sehr dicht beieinander und andere waren weit auseinander gezogen. Es gab auch eine Strecke für die Zuschauer, damit diese die meisten Hindernisse sehen konnten. Nur im Wald waren wir ziemlich allein unter den Läufern.


    Die Hindernisse
    Auf seine Klamotten sollte man bei einem solchen Lauf nicht achten. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass man auch einiges wegwerfen kann nach der Challenge. Das erste Hindernis war ein mit schmutzigen Wasser befülltes Becken. Darauf folgte ein Krabbelpfad, bei welchem wir unter Zäunen kriechen mussten. Damit waren wir schon mal nass und vollkommen dreckig. Als drittes Hindernis gab es zwei große Container, die mit Schlamm gefüllt waren. Es folgten Wände, über welche wir klettern mussten, Plattformen, auf welche wir uns mit Seilen hochziehen mussten, Netze, Balken, Gruben, Rutschen und vieles mehr. Alle paar Meter mussten wir uns irgendwo hochziehen, hochklettern, runterrutschen, durchkriechen, langhangeln oder gelegentlich auch etwas ziehen oder tragen. Es war definitiv anstrengend und ermüdend.
    Für mich persönlich stellten die Hindernisse kein Problem dar. Ich war top in Form und konnte alle Hindernisse bewältigen. Hätte man ein Hindernis nicht absolvieren können, musste man einen Liegestütz gefolgt von einem Hockstrecksprung machen. Das Ganze dann 15 mal.


    Der Ablauf
    Unsere Gruppe startete am Samstag um 11 Uhr. Bevor es losging, gab es für alle noch eine Aufwärmrunde. Dabei ist ein Sportler mit allen diverse Übungen durchgegangen, um fit für den Start zu sein. Während wir am Start auf das GO gewartet haben, kam der Sieger aus der Pro Runde gerade ins Ziel hinein. Dieser hat knapp eine Stunde für die Strecke gebraucht und mit seinem Sieg 1.000€ gewonnen. Bei unserer Gruppe ging es nach dem Start ca. 100 Meter vorwärts, bis es zum ersten Stau kam. Die ersten vier bis fünf Hindernisse haben sehr viel Zeit gebraucht, da wir immer warten mussten, bis alle vor uns durch sind. Auf Zeit konnten wir also nichts absolvieren. Insgesamt haben wir ungefähr 2,5h für die gesamte Strecke benötigt. Auf der Ziellinie haben uns die Zuschauer angefeuert und uns noch Mut gemacht für die letzten Meter. Ich habe immer nur gerufen, dass wir auch mal langsamer sein können bei der zweiten Runde heute :P


    Probleme
    Die gesamte Challenge lief sehr gut und das Organisationsteam hat tolle Arbeit geleistet. Allerdings gab es zwei Punkte, die einfach nicht funktioniert haben. Auf der Strecke bekommt man natürlich Durst, den man zwischendurch mal löschen möchte. Allgemein sollte man beim Sport zwischendurch mal was trinken. Das Team war leider nur zweimal auf der gesamten Strecke mit Wasser vertreten. Einmal beim 15. Hinderniss und dann noch beim Ziel. Das ist eindeutig zu wenig, da einige von uns zwischendurch schon einen trockenen Hals hatten.
    Des Weiteren will man unbedingt duschen nach dem Lauf. Einige denken sich vielleicht kurz vor Herrentag lohnt sich das auch nicht mehr, aber ich wollte dennoch ein bisschen Wasser genießen. Leider waren die Duschen defekt und hatten keinen Druck auf der Leitung. Wir hätten zwar etwas weiter laufen und uns im Strandbad waschen können, aber soweit konnte ich mit meinen kaputten Knien nicht mehr laufen. Die Wasserversorgung sollte schon vorher ordentlich funktionieren und gegebenenfalls noch ein zweites System aufgebaut werden.


    Wiederholungsbedarf
    Nach der Challenge wurde ich gefragt, ob ich diese wiederholen würde. Mit meinen Knieproblemen habe ich gleich gesagt, dass ich so etwas wohl nicht so schnell erneut machen würde. Aber mit dem Spaßfaktor und der Herausforderung seinen Körper an die Grenzen zu bringen, habe ich schon Lust so etwas vielleicht im nächsten Jahr zu wiederholen.
    Dann sollte ich meinen Trainingsplan vorher doch etwas abwandeln ;)











    Ein paar der Bilder gibt's auch hier zu sehen.

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