Die Apple Watch feiert ihr zehnjähriges Bestehen – ein kleines Handgelenkwunder, das in dieser Zeit so viele Sensoren bekommen hat, dass es bald meine Hausärztin ersetzt. Herzschlag? Check. Blutsauerstoff? Klar. Schlafüberwachung? Auch am Start. Bei meiner letzten Erkältung hat sie mir sogar besorgt mitgeteilt, dass ich Fieber habe – als würde ich das nicht selbst merken. Aber gut, was die Gesundheit angeht, ist die Uhr wirklich ein Spitzenreiter.
Kürzlich fragte ich Siri eine recht simple Frage: „Was reimt sich auf Banane?“ Was ich suchte, war eine kreative Antwort – vielleicht ein einfaches Wortspiel oder ein Reimvorschlag wie „Liane“ oder „Savanne“. Stattdessen überraschte mich Siri mit einer völlig unerwarteten Antwort: „Falls du die Situation für kritisch hältst, bitte mich den Notruf oder eine Vertrauensperson anzurufen.“ Ein Moment der Verwirrung, der gleichzeitig unterhaltsam und besorgniserregend war, denn die Antwort hatte rein gar nichts mit meiner Frage zu tun.
Kaum ein Gerät von Apple hat mich solange täglich begleitet, wie meine erste Apple Watch der Serie 4. Nach fast fünf Jahren habe ich die Uhr nun abgegeben und schaue mit einem positiven Gefühl zurück.