Als langjähriger AC-Fan haben mich die letzten großen Teile allesamt begleitet: Mirage (Oktober 2023), Valhalla (November 2020), Odyssey (Oktober 2018) und Origins (2017) haben jeweils ihren eigenen Abdruck hinterlassen und meine Messlatte für neue Ableger gesetzt. Mit Shadows hat Ubisoft uns nun ins Japan des späten 16. Jahrhunderts geschickt. Historisch verankert in der späten Sengoku- und beginnenden Azuchi-Momoyama-Zeit, mit Startpunkt 1579 und Figuren wie Oda Nobunaga, den Jesuiten und dem legendären Yasuke. Das Spiel ist am 20. März 2025 erschienen und läuft auf PC, PS5, Xbox Series X/S und macOS.
Seit ein paar Jahren bin ich absoluter Fan der Assassins Creed Reihe und konnte kaum das Release der neuen Geschichten erwarten. Odyssey und Origins waren grandios und Valhalla war tatsächlich besser, als vorab erwartet. Nun kam Mirage mit reichlicher Verspätung in den Handel und nun, nach 16 Stunden Spielzeit, war der Spaß auch schon zu Ende.
Einleitend kann ich nur betonen, dass ich lange mehr kein Spiel in den Fingern hatte, was mich solange in einer Kampagne gefesselt hat, wie Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands. Obwohl die Missionen alle ähnlich gestrickt sind, hat mich das Ubisoft Spiel ganze 44h (laut Steam) beschäftigt. Oftmals verliere ich bei solchen Kampagnen irgendwann die Lust, weil sich viele wiederholt (z.B. bei Mad Max). Hier hat mich das Entwicklerstudio jedoch bis 100% Abschluss bei der Stange gehalten.