Etwas enttäuschend - der Steve Jobs Film

  • Ein Ranking von 7.3/10 bei IMDB mit etwa 70.000 Bewertungen und zwei Nominierungen für einen Oscar. Das sind sehr positive Ergebnisse für den Steve Jobs Film, welchen zum Anschauen einladen.


    Ich habe mir nun endlich die etwa zwei Stunden lange Biographie angeschaut und komme zu einer enttäuschten Meinung. Der Film hat mich leider nicht wirklich aus den Socken gehauen. Bei der Erwartungshaltung habe ich mir mehr erhofft.


    Allerdings sind weder Schauspieler, noch Szenerie oder Story wirklich aufregend. Das eine solche Biographie kein Actionfilm ist, sollte jedem klar sein. Jedoch war Steve Jobs ein Visionär, Genie und ein großartiger Mann, welcher ein Milliarden-Imperium auf die Beine gestellt hat.


    Das Einzige, was der Film jedoch zeigt, sind drei Apple Keynotes aus den Jahren 1984, 1988 und 1998. In den Jahren wurden die Produktvorstellungen für den Apple Mac, NeXt Black Cube und den Apple iMac der Öffentlichkeit gezeigt. Die Biographie zeigt immer ca. eine Stunde vor dem Start der jeweiligen Keynote. In dieser Zeit wird Jobs als Mensch, Freund und Familienvater gezeigt. Insgesamt wird er nicht gerade im besten Licht dargestellt.


    Mir fehlt jedoch der komplette Aufbau der Apple Welt und was nach dem iMac kam. Die Ausschnitte reichen nicht wirklich für eine solche Biographie aus.


    Des Weiteren sind die Schauspieler suboptimal gewählt. Michael Fassbender, Kate Winslet und Seth Rogen sind super Akteure, aber in den Rollen aus meiner Sicht nicht die beste Wahl. Einen Komödianten, wie Seth Rogen kann ich mir einfach schlecht in der Rolle von Steve Wozniak vorstellen.


    Alles in allem würde ich dem Film eher 4 von 10 Punkten geben. Schlecht vorstellbar, dass der Film für zwei Oscars nominiert wurde.

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