Urlaub in der Schweiz

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    • Urlaub in der Schweiz

      Mein Sommerurlaub hat mich dieses Jahr in die wunderschöne Schweiz geführt. Fernab vom Flachland bin ich zu einem Freund in den Schweizer Kanton Thurgau gereist, um mir von dort aus Berge, Täler, Seen und was das Land noch so bietet anzuschauen.

      Mein Weg in die Schweiz führte mit dem IC von Stralsund nach Berlin und vom Flughafen Tegel mit Swiss Air nach Zürich. Von dort aus wurde ich mit dem Auto abgeholt und in einen Ort südlich von Konstanz gefahren. Hätte der Flug keine Verspätung gehabt, hätten "nur" sechs Stunden für die Reise genügt ;)
      In der Schweiz wurde ich gleich vom Regenwetter empfangen. Zum Glück sah es alle weiteren Tage wesentlich sonniger aus.

      Da ich es liebe Fotos zu knipsen, hoffe ich euch mit meinen Bildern und Texten auf eine Kurzreise in die Schweiz führen zu können ;)

      Den ersten Abend haben wir entspannt im Restaurant Heuboden in Konstanz ausklingen lassen (ja, ich bin in die Schweiz geflogen, um wieder in Deutschland essen zu gehen :D ). Das Restaurant kann ich nur weiterempfehlen! Bestes Fleisch und umfangreich zubereitete Beilagen. Das Steak wird auf einem heißen Lavastein serviert und der Preis war gut und angemessen. Die Showküche im Gastraum macht schon Hunger auf das kommende Gericht.



      Am zweiten Tag sind wir mit dem Zug nach Zürich gefahren. Dort haben wir ein wenig die Innenstadt erkundet, sind aber vor allem mit einer Rundfahrt auf dem Zürichsee unterwegs gewesen, bevor wir abends zurückgefahren und noch im Bodensee baden gewesen sind.
      Die Rundfahrt dauerte etwa 1,5h und das Schiff hielt an jedem nahe gelegenen Hafen. Man konnte auch zwischendurch aus- und einsteigen.





      Der Bodensee war angenehm warm und klar :)
      Nur die Steine am Strand waren ungewohnt und erschwerten den Einstieg ins Wasser. Zarte Füße sollten also lieber mit Badeschuhen reingehen :D



      Am dritten Tag sind wir ein Stückchen weiter gefahren und haben uns den 2500m hohen Berg Säntis angeschaut. Mit einer Seilbahn ging es bis nach ganz oben, wo man schon von einigen Restaurants erwartet wurde. Vom Gipfel kann man alle möglichen Wanderwege bestreiten. Dank festem Schuhwerk sind wir auch eine ganze Weile gewandert. Durch die dünne Luft fiel uns das nicht gerade leicht. Dennoch hat sich der Weg für die Ausblicke gelohnt. Da oben habe ich mich der Natur sehr nah verbunden gefühlt und weit weg von der typischen Zivilisation. Entgegenkommende Wanderer waren immer freundlich und grüßten mit einem Lächeln im Gesicht. Die 9°C in der Sonne fühlten sich wie 25°C am Fuße des Berges an. Daher reichte kurzes Shirt und Hose aus. Die Lust zum Wandern hat mich dort schon ein wenig gepackt ;)
      Man hätte auch bis zum Gipfel und zurück wandern können. Das haben wir aber lieber den erfahrenen Wanderern überlassen ;) Vielleicht beim nächsten Mal.







      Als mein schweizer Freund vorab überlegte, was wir in den Tagen unternehmen können, fragte er mich, ob ich Höhenangst habe. Ich sagte nur "geht so" und einen Tag später bekam ich die Info, das wir jeweils zum Tandem-Gleitschirmfliegen angemeldet sind. Ich habe mir darunter nicht viel vorstellen können und habe mich auch lieber nicht weiter informiert. Als der Tag dann näher rückte, fuhren wir in den Bregrenzer Wald nach Österreich. Dort sind wir mit einem Skilift auf 1500m hochgefahren und oben noch etwa 10 Minuten gewandert. Auf Grund der Wetterlage ging es dann ziemlich schnell mit dem Start. Ich wurde mit einem Sitz ausgestattet, eingeklingt und hörte nur "auf LOS rennst du so schnell du kannst". Einen Augenblick später befand ich mich in der Luft und konnte die wunderschöne Landschaft Österreichs genießen. Nach wenigen Minuten Flug fragte mich der Pilot, ob ich gern Achterbahn fahre und schon drehten wir uns in alle möglichen Richtungen, bis ich nicht mehr genau wusste wo oben und unten ist. Der Flug war einfach klasse und ich bin mega froh dieses Erlebnis gemacht zu haben. Ein bisschen Überwindung kostet es schon, aber es lohnt sich!





      Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg zur Viamala Schlucht gemacht. Die Schlucht an sich war nett anzusehen, aber nicht ausreichend für die lange Fahrt. Daher haben wir noch eine Wandertour zur nahe gelegenen Hängebrücke (Traversinersteg II) gemacht. Der Weg, die Brücke und dazugehörige Aussicht haben den Trip auf jeden Fall sehenswert gemacht.







      Der letzte volle Tag sollte (eigentlich) etwas entspannter werden, da wir am Abreisetag gemeinsam mit dem Auto wieder nach Stralsund fahren wollten. Daher haben wir uns morgens bei einem Bootscharter das letzte führerscheinlose Motorboot geliehen, was noch zu haben war. Damit sind wir dann zwei Stunden über den Bodensee "gerast" (mit 8km/h :D). Dank dem Wetter und dem schönen See hatten wir noch einen super abschließenden Tag gehabt.





      Den Ausklang am Abend fanden wir dann noch in einer nahe gelegenen Bar/Lounge, in welcher wir den landestypischen Appenzeller Alpenbitter gekostet und uns mit der sehr netten Angestellten super unterhalten haben.

      Zum Abschluss kann ich die Schweiz als Urlaubsziel allemal empfehlen. Die Schweizer sind mir sehr sympathisch und immer freundlich gewesen. Die Natur ist einfach herrlich und wenn man ein bisschen sportlich unterwegs ist, kann man viel sehen und erleben. Allerdings sollte man sich ein großzügiges Taschengeld einpacken. Dort ist alles "ein wenig" teurer.
      Ich möchte (gern auch demnächst) wieder in die Schweiz und noch mehr vom Land erkunden.

      Übrigens, die Schweizer Schokolade ist wirklich sehr lecker! ;)